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Versandhandel 2011 viele Wege führen heute zum Kunden. Doch wie werden aus Kunden begeisterte Fans? Die Referenten waren sich einig: Seien Sie emotional und authentisch, dann ist Ihnen der Erfolg sicher!
Mit einer Welle begrüßten die Teilnehmer des 11. Versandhandelstages am 30. Juni im Holiday Inn Keynote Speaker Werner Kuhn vom SK Rapid Wien. So emotional und bewegend war der beliebte Branchenevent, bei dem diesmal Markeninszenierung rund um Facebook, Twitter & Co im Mittelpunkt stand, noch nie. Wie wecken wir Begeisterung oder kreieren sogar einen Kult?, fragte Angela Schünemann, Vizepräsidentin des Handelsverbandes und Geschäftsführerin des Weltbild Verlages in Ihrer Eröffnungsrede. Werner Kuhn beantwortete die Frage mit der Erfolgsstory des Fußballclubs Rapid. In den 90-ern steckte der Verein in einer schweren Krise und er mußte erkennen, daß es um mehr ging, als nur Tore schießen und kämpfen. Wir sind heute Freizeit- und Kommunikationsdienstleister, so der Rapid-Manager. Kundenbindung das beinhaltet die Einbindung und Aktivierung von Menschen rund um die Marke vom Ottakringer Stammtisch bis hin zu Fußball-Sommercamps für Kinder. Und das Konzept, das Kuhn bei Bobby Charlton von Manchester gelernt hatte, ging auf: Ob Ottakringer Bier oder ein Lupo von Volkswagen in Verbindung mit Rapid stieg die Kauflust der begeisterten Fans und die finanziellen Sorgen hatten ein Ende. Dem Verein gelang bald der Sprung in den Fußballolymp. Rapid ist heute 32-facher Meister. Rapid ist für seine Anhänger Religion, sagt Werner Kuhn.
Distanzhandel, der begeistert.
Zumindest einen Teil dieser Lernkurve hat der heimische Versandhandel bereits gemeistert. Das Einkaufsvolumen im so genannten Distanzhandel von Internet über Telefon-Bestellung bis hin zu Teleshopping ist von 5 Milliarden im Vorjahr auf 5,3 Milliarden Euro gestiegen. Eine Steigerung von 7 Prozent hätten sich viele Branchen gewünscht, doch der Distanzhandel hats erreicht, kommentierte Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria die Ergebnisse der Konsumentenbefragung, die am 11. Versandhandelstag erstmals öffentlich vorgestellt wurden. (weitere Ergebnisse nachzulesen in der entsprechenden Pressemitteilung unter www.handelsverband.at)
Echte Beziehungen aufbauen.
Nach einer Kommunikations- und Kaffeepause auf Einladung der Prolytic GmbH berichtete Peter Horvath, Leder & Schuh International AG vom Multichannel Marketing Ansatz von Humanic. Sie müssen eine echte Beziehung mit dem Kunden entwickeln, damit diese zu Fans werden, so Horvath. Bei der Erschaffung des Webshops Shoemanic.com sei auch die Arbeit in interdisziplinären Teams und eine konsequente Organisation dahinter wichtig gewesen.
Die nächste Welle.
Warum man sich mit der 3-Marken-Strategie auf bestem Weg zum Kunden befindet, erklärte Harald Gutschi, UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH. Mit Otto, Universal und Quelle als jüngster Marke für Hartwaren ist der größte Versender Österreichs nun noch größer geworden. Das Kataloggeschäft ist immer noch ein wichtiger Teil, ist aber deutlich rückläufig. Und wir stehen bereits vor der nächsten Welle, konstatierte Gutschi und meinte damit den mobilen Sektor und den Bereich Social Media. Die mobilen Shops der drei Marken sind bereits eröffnet und auf facebook beugte sich der Konzern unlängst dem Willen von 130.000 Fans, die fanden, daß Brigitte, ein junger männlicher Student in Frauenkleidern, den Model-Contest von Otto gewinnen sollte. Seit kurzem vertreibt Unito auch Passivhäuser und Küchen mit Beratern, die zum Kunden nach Hause kommen will Gutschi diese neuen Terrains erobern. Es gibt eine große Sehnsucht nach Service, so Gutschi.
Shoppen via Fernbedienung.
Julian Oberndörfer von der HSE24 Home Shopping Europe GmbH präsentierte neue Projekte des erfolgreichen Teleshopping-Anbieters. Wir bringen das Internet zurück ins Fernsehen, kündigte Oberndörfer an. Die Kunden sollen interaktiv, ohne Medienbruch und via Fernbedienung bestellen können, so lautet das Ziel.
Eine Erfolgsstory für Mobile Marketing berichteten Harald Winkelhofer von der IQ mobile GmbH und Franz Svoboda von der Flughafen Wien AG. Mit mobilen Gutscheinen und Gewinnspielen von den Anbietern der Gastronomie- und Shoppingzone des Wiener Flughafens sollen Passagiere und Mitarbeiter angesprochen und zum Shoppen und Mitmachen animiert werden.
Die letzte Meile.
Nach einer Mittagspause auf Einladung der Österreichische Post AG sprach Peter Umundum von der letzten Meile im Wandel. Eine Befragung der ÖsterreicherInnen habe gezeigt, daß 52 Prozent gerne eine SMS- oder E-Mailbenachrichtigung hätten, wann das Paket zugestellt werden kann. Die neuen Services der Österreichischen Post AG bieten daher neue Möglichkeiten, Postdienstleistungen digital zu konfigurieren. Auch 24-Stunden-Aufgabe und Empfangsboxen sollen die letzte Meile zum Kunden künftig verbessern, kündigte Umundum an.
Wie TV-Serie inszenieren.
Tell stories to get fans, riet Sabrina Oswald von der ACCEDO Austria GmbH den Teilnehmern. Die wichtigste Würze im Erfolgsrezept, um aus Kunden Fans zu machen, sind Emotionen, meint Oswald. Nach der Strategiefindung müsse man wie in einer TV-Serie eine Story entwerfen, die sich immer weiter entwickelt.
Vom Spinner zum Winner.
Ein Highlight des Versandhandelstages war auch die von Unternehmensgründer Johannes Gutmann vorgetragene Erfolgsstory von Sonnentor. Der arbeitslose Waldviertler konnte anfangs nur seine Begeisterung für Bioprodukte als Kapital vorweisen. Doch diese Emotion schwappte über und erfaßte Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. Die Leute müssen sehen und spüren, daß Ihre Marke Einzigartigkeit und Spaß an der Sache mitbringt, dann ist Ihnen der Erfolg sicher, rät Gutmann den Teilnehmern des Versandhandelstages. Eine wissenschaftliche Analyse, warum emotionale Stories zum Erfolg führen, brachte Franzisca Weder von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt in ihrem Vortrag über Kommunikations- als Netzwerkmanagement.
Herbert Brauneis von Prolytic führte wie immer schwungvoll und launig als Moderator durch die Vorträge. Der Handelsverband bedankt sich bei den Sponsoren Hermes, Österreichische Post, accedo, Prolytic, Embers, infoscore, is Inkasso Service und hybris für ihre Unterstützung, ohne die dieses Branchenevent nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank gebührt auch IQ mobile, die das gemütliche Beisammensein am Vorabend des Versandhandelstages beim Heurigen ermöglichten.
Bilder in Printqualität - zum Download bitte anklicken:
Im Gespräch: Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch und Sonnentor-Geschäftsführer Johannes Gutmann am 11. Versandhandelstag.
Handelsverband-Vizepräsidentin Angela Schünemann bekommt von Rapid-Manager Werner Kuhn den Ball zugespielt.
Glücklich über die gelungene Veranstaltung: Mag. Harald Gutschi, Sprecher der GF von Unito, Angela Schünemann, GF von Weltbild und Dr. Stefan Mumelter.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Generalsekretär
Tel: +43-1-406 22 36
Mit einer Welle begrüßten die Teilnehmer des 11. Versandhandelstages am 30. Juni im Holiday Inn Keynote Speaker Werner Kuhn vom SK Rapid Wien. So emotional und bewegend war der beliebte Branchenevent, bei dem diesmal Markeninszenierung rund um Facebook, Twitter & Co im Mittelpunkt stand, noch nie. Wie wecken wir Begeisterung oder kreieren sogar einen Kult?, fragte Angela Schünemann, Vizepräsidentin des Handelsverbandes und Geschäftsführerin des Weltbild Verlages in Ihrer Eröffnungsrede. Werner Kuhn beantwortete die Frage mit der Erfolgsstory des Fußballclubs Rapid. In den 90-ern steckte der Verein in einer schweren Krise und er mußte erkennen, daß es um mehr ging, als nur Tore schießen und kämpfen. Wir sind heute Freizeit- und Kommunikationsdienstleister, so der Rapid-Manager. Kundenbindung das beinhaltet die Einbindung und Aktivierung von Menschen rund um die Marke vom Ottakringer Stammtisch bis hin zu Fußball-Sommercamps für Kinder. Und das Konzept, das Kuhn bei Bobby Charlton von Manchester gelernt hatte, ging auf: Ob Ottakringer Bier oder ein Lupo von Volkswagen in Verbindung mit Rapid stieg die Kauflust der begeisterten Fans und die finanziellen Sorgen hatten ein Ende. Dem Verein gelang bald der Sprung in den Fußballolymp. Rapid ist heute 32-facher Meister. Rapid ist für seine Anhänger Religion, sagt Werner Kuhn.
Distanzhandel, der begeistert.
Zumindest einen Teil dieser Lernkurve hat der heimische Versandhandel bereits gemeistert. Das Einkaufsvolumen im so genannten Distanzhandel von Internet über Telefon-Bestellung bis hin zu Teleshopping ist von 5 Milliarden im Vorjahr auf 5,3 Milliarden Euro gestiegen. Eine Steigerung von 7 Prozent hätten sich viele Branchen gewünscht, doch der Distanzhandel hats erreicht, kommentierte Peter Voithofer von der KMU Forschung Austria die Ergebnisse der Konsumentenbefragung, die am 11. Versandhandelstag erstmals öffentlich vorgestellt wurden. (weitere Ergebnisse nachzulesen in der entsprechenden Pressemitteilung unter www.handelsverband.at)
Echte Beziehungen aufbauen.
Nach einer Kommunikations- und Kaffeepause auf Einladung der Prolytic GmbH berichtete Peter Horvath, Leder & Schuh International AG vom Multichannel Marketing Ansatz von Humanic. Sie müssen eine echte Beziehung mit dem Kunden entwickeln, damit diese zu Fans werden, so Horvath. Bei der Erschaffung des Webshops Shoemanic.com sei auch die Arbeit in interdisziplinären Teams und eine konsequente Organisation dahinter wichtig gewesen.
Die nächste Welle.
Warum man sich mit der 3-Marken-Strategie auf bestem Weg zum Kunden befindet, erklärte Harald Gutschi, UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH. Mit Otto, Universal und Quelle als jüngster Marke für Hartwaren ist der größte Versender Österreichs nun noch größer geworden. Das Kataloggeschäft ist immer noch ein wichtiger Teil, ist aber deutlich rückläufig. Und wir stehen bereits vor der nächsten Welle, konstatierte Gutschi und meinte damit den mobilen Sektor und den Bereich Social Media. Die mobilen Shops der drei Marken sind bereits eröffnet und auf facebook beugte sich der Konzern unlängst dem Willen von 130.000 Fans, die fanden, daß Brigitte, ein junger männlicher Student in Frauenkleidern, den Model-Contest von Otto gewinnen sollte. Seit kurzem vertreibt Unito auch Passivhäuser und Küchen mit Beratern, die zum Kunden nach Hause kommen will Gutschi diese neuen Terrains erobern. Es gibt eine große Sehnsucht nach Service, so Gutschi.
Shoppen via Fernbedienung.
Julian Oberndörfer von der HSE24 Home Shopping Europe GmbH präsentierte neue Projekte des erfolgreichen Teleshopping-Anbieters. Wir bringen das Internet zurück ins Fernsehen, kündigte Oberndörfer an. Die Kunden sollen interaktiv, ohne Medienbruch und via Fernbedienung bestellen können, so lautet das Ziel.
Eine Erfolgsstory für Mobile Marketing berichteten Harald Winkelhofer von der IQ mobile GmbH und Franz Svoboda von der Flughafen Wien AG. Mit mobilen Gutscheinen und Gewinnspielen von den Anbietern der Gastronomie- und Shoppingzone des Wiener Flughafens sollen Passagiere und Mitarbeiter angesprochen und zum Shoppen und Mitmachen animiert werden.
Die letzte Meile.
Nach einer Mittagspause auf Einladung der Österreichische Post AG sprach Peter Umundum von der letzten Meile im Wandel. Eine Befragung der ÖsterreicherInnen habe gezeigt, daß 52 Prozent gerne eine SMS- oder E-Mailbenachrichtigung hätten, wann das Paket zugestellt werden kann. Die neuen Services der Österreichischen Post AG bieten daher neue Möglichkeiten, Postdienstleistungen digital zu konfigurieren. Auch 24-Stunden-Aufgabe und Empfangsboxen sollen die letzte Meile zum Kunden künftig verbessern, kündigte Umundum an.
Wie TV-Serie inszenieren.
Tell stories to get fans, riet Sabrina Oswald von der ACCEDO Austria GmbH den Teilnehmern. Die wichtigste Würze im Erfolgsrezept, um aus Kunden Fans zu machen, sind Emotionen, meint Oswald. Nach der Strategiefindung müsse man wie in einer TV-Serie eine Story entwerfen, die sich immer weiter entwickelt.
Vom Spinner zum Winner.
Ein Highlight des Versandhandelstages war auch die von Unternehmensgründer Johannes Gutmann vorgetragene Erfolgsstory von Sonnentor. Der arbeitslose Waldviertler konnte anfangs nur seine Begeisterung für Bioprodukte als Kapital vorweisen. Doch diese Emotion schwappte über und erfaßte Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. Die Leute müssen sehen und spüren, daß Ihre Marke Einzigartigkeit und Spaß an der Sache mitbringt, dann ist Ihnen der Erfolg sicher, rät Gutmann den Teilnehmern des Versandhandelstages. Eine wissenschaftliche Analyse, warum emotionale Stories zum Erfolg führen, brachte Franzisca Weder von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt in ihrem Vortrag über Kommunikations- als Netzwerkmanagement.
Herbert Brauneis von Prolytic führte wie immer schwungvoll und launig als Moderator durch die Vorträge. Der Handelsverband bedankt sich bei den Sponsoren Hermes, Österreichische Post, accedo, Prolytic, Embers, infoscore, is Inkasso Service und hybris für ihre Unterstützung, ohne die dieses Branchenevent nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank gebührt auch IQ mobile, die das gemütliche Beisammensein am Vorabend des Versandhandelstages beim Heurigen ermöglichten.
Bilder in Printqualität - zum Download bitte anklicken:
Im Gespräch: Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch und Sonnentor-Geschäftsführer Johannes Gutmann am 11. Versandhandelstag.
Handelsverband-Vizepräsidentin Angela Schünemann bekommt von Rapid-Manager Werner Kuhn den Ball zugespielt.
Glücklich über die gelungene Veranstaltung: Mag. Harald Gutschi, Sprecher der GF von Unito, Angela Schünemann, GF von Weltbild und Dr. Stefan Mumelter.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Generalsekretär
Tel: +43-1-406 22 36


